Kombucha - Das Wunderelixir

Kombucha - Das Wunderelixir

Habt ihr schon von dem asiatischen Teepilz-Getränk, das als Wundermittel gegen allerlei Krankheiten und Gebrechen gefeiert wird gehört?

Nein…! dann wird’s Zeit

Seit tausenden Jahren schwören Asiaten nämlich auf die gesundheitsfördernde Wirkung. Kombucha ist fermentierter Tee. Durch natürliche Hefen und Bakterien wird süßer Tee in ein sprudelndes Getränk umgewandelt, das organische Säuren, probiotische Kulturen, Antioxidantien, Enzyme und Vitamine enthält. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Ich find er schmeckt wie Apfel-Cidre

Und das wird dem Kombucha nachgesagt:

  • positive Wirkung auf Stoffwechsel und Verdauung
  • stärkt das Immunsystem
  • Aufbau der Darmflora, da probiotisch
  • tötet Krankheitserreger- Antibiotische Wirkung
  • wirkt antioxidativ und schützt vor Zellschäden
  • regt Reinigungsprozesse an und bindet Giftstoffe
  • Energiesteigerung
  • Krebsvorbeugend
  • allgemeine Steigerung des Wohlbefindens

Nicht umsonst wird Kombucha auch als Elixier des Lebens bezeichnet.

Und das Beste …. Ihr könnt ganz einfach euren Kombucha selbst machen.

 

Rezept für Euren perfekten Kombucha:

Ihr benötigt ein großes Glas, ohne Deckel (ich hab ein 3 Liter Glas)

Ein Plastik oder Holzlöffel

Ein Plastik oder Papiersieb

Flaschen zum Abfüllen

 

und für je 1 Liter Wasser benötigt ihr

1-2 Teelöffel Tee (grün, schwarz oder Kräuter)

3-4 Esslöffel Rohrohrzucker

Teepilz inclusive seiner Starterflüssigkeit

 

  • gewünschte Menge Wasser zum Kochen bringen (ich nehm gefiltertes Wasser)
  • den Tee in ein Sieb geben und maximal 8 Minuten ziehen lassen
  • danach in den noch heißen Tee den Zucker geben und umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat
  • Tee abkühlen lassen     –     !!! ganz wichtig !!! den Teepilz und seine Flüssigkeit erst hinzufügen, wenn der Tee komplett abgekühlt ist. Der Pilz ist lebendig und verträgt keine heißen Temperaturen
  • nach dem Abkühlen, den Kombucha in den Tee hineinlegen und die Flüssigkeit dazu gießen
  • Das Glas mit einem Küchen- oder Papiertuch abdecken und mit einem Gummiring verschließen
  • Datum notieren oder auf das Papiertuch schreiben
  • das Glas an einen warmen, ruhigen Ort stellen. Nicht ans Fenster

 

  • Nach 7-10 Tagen könnt ihr den Geschmack testen. Wenn er noch zu süß ist, dann noch ein bisschen stehen lassen. Wenn er zu lange steht, ist er meistens zu sauer. Einfach die richtige Zeit und den richtigen Geschmack für Euch finden
  • Wenn es richtig schmeckt, den Teepilz entnehmen in eine Schale setzen und 85% der Flüssigkeit in Flaschen füllen. Der Rest kommt zum Teepilz. Das ist eure neue Starterflüssigkeit
  • Wollt ihr gleich einen neuen Kombucha ansetzen, dann fangt ihr wie oben beschrieben wieder an. Wenn nicht, dann den Kombuchapilz in ein luftdichtes Gefäß mit der Flüssigkeit in den Kühlschrank stellen
  • Die Flaschen noch 1-3 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, so bildet sich die Kohlensäure. Danach in den Kühlschrank, denn kalt schmeckt er noch viel besser

Hier noch ein paar Tipps und Infos
  • Je wärmer es ist, desto schneller geht´s mit dem Fermentieren
  • Wenn ihr Euren neuen Freund gut behandelt, kann er Euch Euer ganzes Leben begleiten. Je älter er wird, desto dunkler wird er vom Tee
  • aber, er bildet immer wieder einen neuen hellen Pilz. Werden es zu viele Pilze, so nimmt man die unterste dunkle Schicht einfach ab und gibt ihn auf den Kompost
  • Bessere Idee allerdings, Ihr könnt den neugebildeten Pilz (plus Starterflüssigkeit) an Eure Freunde oder Verwandte verschenken, damit die auch Ihren eigenen Kombucha herstellen können
  • Ihr solltet nur Holz- oder Plastiklöffel etc. verwenden, der Pilz mag kein Metall
  • Der Kombucha enthält durch die Gärung eine kleine Menge an Alkohol. Deshalb für trockene Alkoholiker nicht geeignet.
  • Wollt Ihr eine Pause machen, dann könnt Ihr ihn gut verschlossen im Kühlschrank lagern und er ruht sich aus
  • Wer bedenken zwecks dem hohen Anteil an Zucker haben sollte, den kann man ebenfalls beruhigen. Euer Pilz frisst den Zucker einfach auf und verstoffwechselt ihn. Am Ende ist fast kein Zucker mehr enthalten.

Viel Spaß