Stress, Burnout, Erschöpfung

"Wir müssen auf die Stimme unserer Seele hören, wenn wir gesunden wollen"

— Hildegard von Bingen

Noch vor einigen Jahren galt Burnout als spezielles Problem von Lehrern, Managern und besonders engagierten Menschen in helfenden Berufen. Dieses emotionale, körperliche und geistige Ausgebrannt-Sein kann jedoch jeden treffen, der unter starkem Stress leidet.

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich schleichend, so dass erste Warnsignale wie Schlafstörungen und innere Unruhe oft übersehen werden. Offensichtlich wird die Erkrankung meist erst, wenn permanente Erschöpfung, Lustlosigkeit und Versagensängste zu einem deutlichen Leistungsabfall bei der Arbeit führen.

Bei einem gesunden Menschen befindet sich der Organismus immer wieder mal im Parasympathikus-Modus, also im Erholungsmodus. Und das ist wichtig, denn nur in diesem Zustand kann ein Körper gesund werden.

So hängt z. B. bei Menschen mit chronischem Erschöpfungs-Syndrom (CFS) das System dauernd im Sympathikus fest – also im Stressmodus. Egal, ob beim Arbeiten oder Schlafen.

Auch egal, wie stark die Betroffen sich ausruhen oder wie lange sie schlafen – 

sie sind ständig unnatürlich erschöpft. 

Schon kleinste Anstrengungen können die Beschwerden verschlimmern. Gleichzeitig ist das Immunsystem überaktiv.

Durch diese chronische Über-Stimulation des Sympathikus kommt es zu allen möglichen gesundheitlichen Problemen. Der oxidative Stress steigt an, der Organismus ist anfälliger für Infekte, und alle möglichen Störungen können sich im Körper festsetzen.

Beim chronischen Erschöpfungs-Syndrom gibt es oft einen letzten Auslöser, aber immer mehrere Ursachen.
Verschiedene negative Einflüsse kommen zusammen und drängen den Organismus immer mehr in die Enge, bzw. in die Schwäche.

Dies können Gifte, Viren, Bakterien, Verletzungen, Traumata, und vieles mehr sein. Daraus entwickeln sich dann chronische Entzündungen, die wiederum weitere Symptome verursachen.

Eine Zeit lang schaffen es die Regulationssysteme des Körpers, diese ungesunden Einflüsse zu kompensieren. So haben z.B. fast 95% aller Deutschen den EBV Virus in sich, aber nur bei wenigen ist er so aktiv und gemein, dass er die Systeme überfordert. Aber bei manchen passiert genau das. Gelingt also irgendwann diese Regulation nicht mehr, „fährt das System herunter“.

Als Schutzfunktion produziert der Körper die Erschöpfung. Diese zwingt den betroffenen Menschen dazu, auszuruhen, sich zu schonen und bloß nicht noch die letzten Kräfte auszuschöpfen.

Hier reicht es nicht, die Ursachen zu beheben, sondern auch die daraus resultierende Fehlregulation muss angegangen werden.

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