Heilpraktiker München Stephanie Lehner

Ganzheitliche Begleitung

Klassische Homöopathie

Eine Heilmethode, bei der die Symptome nicht unterdrückt, sondern die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Ein gesunder Mensch ist in der Lage, viele Einwirkungen von außen (z.B. Infektionskrankheiten, Verletzungen, schockierende Nachrichten etc.) in der Regel ohne fremde Hilfe zu überwinden. Der Organismus setzt sich mit diesen Einwirkungen in Form von Abwehrmaßnahmen wie Fieber, Hautausschlägen, Durchfall usw. auseinander. Somit stellen diese meist sinnvolle Abwehr- und Ausscheidungsvorgänge dar. Leider werden solche Reaktionen oft als eigentliche Krankheiten missverstanden und mit medizinischen Mitteln gehemmt oder unterdrückt. Deshalb sind Komplikationen nicht selten die Folge. Weil aber die Ursache der Krankheit nicht bereinigt, sondern lediglich ein „Ventil“ verstopft wurde, sucht sich der Organismus eine neue schwache Stelle.

Die Kunst der Klassischen Homöopathie besteht vor allem darin, aus der Gesamtheit der Symptome diejenigen, die auffallen, ungewöhnlich und charakteristisch sind, herauszufinden.

Um das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, verordnet der homöopathische Therapeut ein Arzneimittel, welches nach einer ausführlichen Erstanamnese individuell auf den Patienten abgestimmt ist. Durch das passende homöopathische Mittel und die richtige Potenz will man einen Heilungsimpuls setzen.

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Dass heißt, eine homöopathische Arznei kann einen kranken Organismus nur dann heilen, wenn dessen Beschwerden und Symptome denen ähnlich sind, die genau diese Arznei in einem gesunden Organismus auslösen kann.  (homöopathische Arzneimittelprüfung)

Miasmatische Homöopathie

Am Ende seines Lebens stellte Samuel Hahnemann nach vielen Jahren praktischer Erfahrung fest, dass es Krankheiten gab, die sich homöopathisch nicht ausheilen ließen.

Er entwickelte daraufhin die Miasmatik, eine Methode zur Behandlung chronischer Erkrankungen, die über längere Zeiträume und oft unmerklich entstehen. So dass sie Phasen ohne Symptome haben, ohne geheilt zu sein.

Als Miasma bezeichnet man „Überbleibsel“ von nicht ausgeheilten früheren Infektionskrankheiten in der eigenen Krankengeschichte oder Krankengeschichte der eigenen Eltern. Diese „schlummernden“ Miasmen hindern den Organismus daran, die notwendigen physiologischen und regenerativen Abläufe zu initiieren und auszuführen.

Aus diesem Grund helfen Behandlungen unterschiedlichster Art oft nur kurz, da sie nicht in der Lage sind, an dieser Wurzel zu arbeiten. Deshalb treten die ursprünglichen Beschwerden nach einiger Zeit wieder in Erscheinung.

Die Gienow-Miasmatik baut auf den Erkenntnissen Hahnemanns auf und führt zu einer regelhaften Abfolge der miasmatischen Zustände im Heilungsverlauf, wobei sie sich dynamisch an den natürlichen Heilreaktionen des Organismus orientiert. Der Patient kann so seine Probleme in kleineren Schritten lösen. Dies erfolgt meistens in umgekehrter Reihenfolge in der die Krankheiten entstanden sind.