Heilpraktiker München Stephanie Lehner

Ganzheitliche Begleitung

Naturheilkunde

Die klassische Naturheilkunde ist wohl der älteste Zweig der Naturheilkunde. Sie nutzt fünf Elemente der Natur (Luft, Wasser, Licht, Ernährung, Bewegung), um die Selbstheilkräfte des Menschen wieder zu neuem Leben zu erwecken. Zu den klassischen Naturheilverfahren zählen die Verfahren, die auf den „Fünf Säulen“ nach Sebastian Kneipp basieren. Dazu gehören:

  • Hydro- und Thermotherapie: Waschungen, Güsse, Wickel, Packungen, Sauna, Dampfbäder und Überwärmungsbäder.
  • Ernährungstherapie: Vitalstoffreiche Vollwerternährung und Heilfasten.
  • Bewegungstherapie: Sport, Gymnastik, Bewegung, Massagen und Physiotherapie.
  • Phytotherapie: Traditionelle und moderne Pflanzenheilkunde
  • Ordnungstherapie: ausgewogene Lebensführung, Entspannung

Ganz gleich, ob eine der oben genannten, oder eine Reiz-, Ausleitungs- oder Regulationstherapie Anwendung findet – all diese Behandlungsarten können erfahrungsgemäß den Körper befähigen, die erforderlichen Heilungsprozesse einzuleiten. Welche Behandlungsart nun für wen die richtige ist, hängt einerseits von der Art der Erkrankung ab und andererseits von der gesamtgesundheitlichen Situation

Klassische Homöopathie

Eine Heilmethode, bei der die Symptome nicht unterdrückt, sondern die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Ein gesunder Mensch ist in der Lage, viele Einwirkungen von außen (z.B. Infektionskrankheiten, Verletzungen, schockierende Nachrichten etc.) in der Regel ohne fremde Hilfe zu überwinden. Der Organismus setzt sich mit diesen Einwirkungen in Form von Abwehrmaßnahmen wie Fieber, Hautausschlägen, Durchfall usw. auseinander. Somit stellen diese meist sinnvolle Abwehr- und Ausscheidungsvorgänge dar. Leider werden oft solche Reaktionen als eigentliche Krankheiten missverstanden und mit medizinischen Mitteln gehemmt oder unterdrückt. Deshalb sind Komplikationen nicht selten die Folge. Weil aber die Ursache der Krankheit nicht bereinigt, sondern lediglich ein „Ventil“ verstopft wurde, sucht sich der Organismus eine neue schwache Stelle.

Die Kunst der Klassischen Homöopathie besteht vor allem darin, aus der Gesamtheit der Symptome diejenigen, die auffallen, ungewöhnlich und charakteristisch sind, herauszufinden.

Um das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, verordnet der homöopathische Therapeut ein Arzneimittel, welches nach einer ausführlichen Erstanamnese individuell auf den Patienten abgestimmt ist. Durch das passende homöopathische Mittel und die richtige Potenz will man einen Heilungsimpuls setzen.

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip Dass heißt, eine homöopathische Arznei kann einen kranken Organismus nur dann heilen, wenn dessen Beschwerden und Symptome denen ähnlich sind, die genau diese Arznei in einem gesunden Organismus auslösen kann. (homöopathische Arzneimittelprüfung)

Miasmatische Homöopathie

Am Ende seines Lebens stellte Samuel Hahnemann nach vielen Jahren praktischer Erfahrung fest, dass es Krankheiten gab, die sich homöopathisch nicht ausheilen ließen.

Er entwickelte daraufhin die Miasmatik, eine Methode zur Behandlung chronischer Erkrankungen, die über längere Zeiträume und oft unmerklich entstehen. Sie können Phasen ohne Symptome haben, ohne geheilt zu sein.

Als Miasma bezeichnet man „Überbleibsel“ von nicht ausgeheilten früheren Infektionskrankheiten in der eigenen Krankengeschichte oder Krankengeschichte der eigenen Eltern. Diese „schlummernden“ Miasmen hindern den Organismus daran, die notwendigen physiologischen und regenerativen Abläufe zu initiieren und auszuführen.

Aus diesem Grund helfen Behandlungen unterschiedlichster Art oft nur kurz, da sie nicht in der Lage sind, an dieser Wurzel zu arbeiten. Die ursprünglichen Beschwerden treten deshalb nach einiger Zeit wieder in Erscheinung.

Die Gienow-Miasmatik baut auf den Erkenntnissen Hahnemanns auf und führt zu einer regelhaften Abfolge der miasmatischen Zustände im Heilungsverlauf, wobei sie sich dynamisch an den natürlichen Heilreaktionen des Organismus orientiert. Der Patient kann so seine Probleme in kleineren Schritten lösen. Dies erfolgt meistens in umgekehrter Reihenfolge in der die Krankheiten entstanden sind.

Kinesio-Taping

Kinesio-Taping ist bisher durch die bunten Bänder aus dem Profisport bekannt.  Abgesehen davon, kann es hervorragend zur Unterstützung der osteopathischen Behandlung dienen.

Der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase hat diese Behandlungsmethode erfunden und sie kam erst vor wenigen Jahren nach Deutschland.

Besonders geeignet ist die Methode für akute und chronische Schmerzzustände im Bewegungsapparat.

Es wird ein spezielles „Tape“ (Band) verwendet, welches besonders dehnbar und anpassungsfähig ist. Erstens entspricht die  Dehnbarkeit der menschlichen Haut. Zweitens sorgt der wellenförmig aufgebrachte Acrylkleber dafür, dass die Haut atmen und sich ungehindert bewegen kann. Außerdem ist das Tape wasserfest und wird ca. eine Woche auf der Haut belassen. Desweiteren gibt es verschiedene Anlagetechniken, je nachdem welchen Erfolg man erzielen möchte.

Die Wirkung wird damit erklärt, dass durch die Spannung der Bänder die Haut angehoben wird. Dadurch werden die  Schmerzrezeptoren irritiert und der Lymph- und Blutfluss wird angeregt. Und hierdurch wiederum ergibt sich eine Entlastung der darunter liegenden Strukturen, eine Schmerzreduktion, ein verbesserter Lymphabfluss und eine bessere Versorgung des Gebietes.

Cross Tape

Nach der chinesischen Akupunkturlehre fließt die Körperenergie in einem Leitungssystem unter der Haut, den Meridianen. Die Gittertapes werden auf energiegeladene Stellen wie Schmerzpunkte, Muskeltriggerpunkte und Akupunkturpunkte geklebt.

Ernährung

Eine gesunde und natürliche Lebensweise stellt die beste Vorbeugung gegen Krankheit jeder Art dar.

Unser Organismus ist aber vielen Schadstoffen ausgesetzt. Abgase und Feinstaub verunreinigen die Luft. In Gemüse und Obst können Rückstände von Schwermetallen oder Pflanzenschutzmitteln zu finden sein. Auch Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten Konservierungsstoffe, Duftstoffe, Farbstoffe und viele weitere Zusätze. Zudem haben wir oft viel Stress, ernähren uns ungesund, konsumieren Alkohol oder Zigaretten und bewegen uns zu wenig.

Man geht davon aus, dass sich im Körper Gifte ansammeln und zu Krankheiten führen können. Vor allem dann, wenn Darm, Leber oder Niere nicht ungestört funktionieren.

Unterstützend oder als alleinige Maßnahme zur Entgiftung ist eine Umstellung der Ernährung sehr sinnvoll. Dadurch werden zum einen neue Belastungen vermieden. Das heißt, man setzt schon an, bevor Schadstoffe überhaupt in den Körper gelangen. Zum anderen unterstützt eine geeignete gesunde Ernährung den Körper bei der Ausscheidung von Schadstoffen.

Die meisten Krankheiten mögen keine gesunde Ernährung.

Hippokrates: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Aber welche Ernährung passt zu mir? Wie stelle ich meine Ernährung auf Dauer um? Will ich detoxen, abnehmen oder fasten? Wie funktioniert das im Alltag?

Deshalb helfe ich Ihnen die für Sie und Ihre Beschwerden passende Ernährungsweise zu finden.

Da es zum Thema Ernährung eine ganze Menge interessante Themen gibt, werde ich hierzu auch in meinem Blog noch einiges schreiben.

 

Mitochondrien Medizin – Mitochonrien Regeneration

Wie wichtig Energie ist, merken wir spätestens, wenn wir keine mehr haben.

Der Grund könnten geschädigte Mitochondrien sein.

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke im inneren unserer Zellen. Eine Zelle besitzt circa 1.500 Mitochondrien. In der Lunge wird Sauerstoff aufgenommen und im Blut werden Sauerstoff und Nährstoffe weitertransportiert. Aber die eigentliche Atmung findet im Inneren der Zellen, in den Mitochondrien statt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, rund um die Uhr das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat (ATP) zu bilden. Und diese Power hält sämtliche Lebensprozesse aufrecht.

Ein 70-Kilo-Mann bildet jeden Tag 70 Kilogramm ATP, das vom Körper sofort wieder für alle Organsysteme verbraucht wird. Schwierig wird es erst, wenn die Mitochondrien nicht mehr richtig funktionieren und dadurch zuwenig Energie vorhanden ist. Denn die Mitochondrien steuern fast alle Stoffwechselleistungen, Energieleistungen und Entgiftungsvorgänge in unserem Organismus.

Dadurch spielen sie eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und Genesung.

Dieses sehr komplexe System der Zellversorgung mit Energie und der Zellteilung ist sehr empfindlich auf Störungen von außerhalb oder innerhalb der Zelle. Erschöpfung, Schmerzen und Entzündungen sind die Folge, was sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern äußern kann.

Die Ursache der Mitochondrienfunktionsstörung können Mikro- und Makronährstoffmängel, fehlgeleitete Immunreaktionen, Schwermetallbelastungen sowie nitrosativer und oxidativer Stress sein.

Dies passiert etwa durch

  • ständige Fehlernährung,
  • seelischen und körperlichen Stress
  • physische Traumata (z. B. im Kopf und Halsbereich)
  • Rauchen
  • chronische Entzündungen!
  • usw…

Mitochondriopathie & Mitochondriale Dysfunktion

In der Medizin wird unterschieden zwischen ererbten Mitochondriopathien und erworbenen Mitochondriopathien bzw. Mitochondrialen Dysfunktionen. Für ererbte Mitochondriopathien gibt es keine ursächlichen Therapien. Erworbene Mitochondriopathien werden als sekundäre Mitochondriopathien bezeichnet und sind behandelbar.

Kiefer R.E.S.E.T

R.E.S.E.T. bedeutet etwa „neu starten“, „in die Grundeinstellung zurück bringen“. Es ist aber auch die Abkürzung für Rafferty Energy System of Easing the Temporomandubular-Joint. Zusammenfassen bedeutet das übersetzt soviel wie „Rafferty-Energie-System für ein entspanntes Kiefergelenk“.

Das Kiefergelenk hat einen außergewöhnlich starken Einfluss auf viele Körperregionen. Infolgedessen können Anspannungen, Emotionen und Stress eine Verspannung der Kiefermuskulatur und des Kiefergelenkes verursachen.

Somit kann auch die kleinste Verspannung in den Kiefermuskeln die normale ausgeglichene Position des Kiefergelenks verändern. Dementsprechend werden verwirrende elektrische Botschaften verursacht und im Körper weitergeleitet.

Die Kiefermuskeln üben sowohl über Muskelstränge als auch über Energie- und Nervenbahnen Einfluss auf viele Bereiche des Bewegungsapparates, auf die Funktion innerer Organe  und die Körperbalance aus. Hierdurch können verschiedenste Körpersymptome ausgelöst werden.

Entspannter Kiefer, entspannter Körper

Mykotherapie

Die Mykotherapie oder auch Pilzheilkunde, durch Heilpilze oder Vitalpilze, wird hierzulande immer bekannter. Nichtsdestotrotz ist sie innerhalb der ganzheitlichen Medizin noch ein relativ junger Begriff Allerdings nimmt ihre Bedeutung weiterhin zu.

Vor allem wirkt die Mykotherapie ganzheitlich und individuell. Die Heilpilze besitzen inzwischen gut erforschte und wissenschaftlich belegte Wirkstoffe. Aus diesem Grund können wir sie zur Gesunderhaltung aber auch zur begleitenden Gesundung nutzen.

Die Pilze regen unter anderem die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Nicht nur die Symptome sollen verringert werden, sondern man möchte die Ursache einer Erkrankung erkennen.

Eine Therapie mit Heilpilzen ist mittel- bis langfristig ausgelegt. Folglich sollte sie, entsprechend dem Krankheitsbild, über eine längere Zeit durchgeführt werden. In der Regel können dann die Pilze ihre ganzheitliche Wirkung entfalten.